simbi-macaya

Simbi ist in Haiti eine wunderschöne und sehr musikalische Wassergöttin aus Macaya, einer der geheimnisvollsten und schönsten Bergketten der Insel.

 

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& Haiti


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Tänze des haitianischen Vodou – Afro-karibischer Tanz

 

Montag: 20.00 - 21.15 Uhr (Anfänger)

Freitag: 18.00 - 20.00 Uhr ( Mittelstufe)

Percussion: Kengy/ Martinique - Tanzunterricht: Zsuzsa


Die schönsten Tänze aus einer der spannendsten Regionen der Karibik.
Du hast Lust, Dich auszupowern, liebst den Klang von Trommeln und möchtest gern in die bunte Vielfalt karibischer Ausdrucksformen eintauchen? - dann bist Du bei uns ganz richtig.Der haitianische Tanz vereint in sich unzählige verschiedene Tanzstile, die ihren Ursprung zumeist im Vodou haben und von von spezifischen Rhythmen und wunderschönen Gesängen begleitet werden. Der Charakter der Tänze orientiert sich an der breiten Palette menschlicher Emotionen und reicht von fließend, dynamisch, ekstatisch, kraftvoll, ausgelassen, elegant bis erdig ... Besonders beliebt sind der Yanvalou, mit seinen schlangengleichen Bewegungen; Mayi - ein fröhlicher Bauerntanz, mit ausgelassenen Sprüngen, Nago- ein stolzer kriegerischer Tanz im Staccato-Stil, Kongo- einer der anmutigsten Tänze, mit virtuosen Drehungen ... Beschreiben läßt sich diese Fülle schwer. Viel mehr Spaß macht es, dies alles selbst auszuprobieren. Komm einfach auf eine Probestunde vorbei.

(Level: offen für alle) Bitte lockere, bequeme Trainingskleidung und ein Handtuch mitbringen. Kosten der Probestunde: 5 € am Montag & 7 € am Freitag

Eine ausführliche Preisliste findet ihr unter Unterricht/Gebühren

 

 

weitere Workshops

 

Die verschiedenen Tanzstile

Banda

Djouba

Der Djouba ist ein erdiger Bauerntanz mit vielen Sprüngen und variationsreichen Schrittmustern, dessen Fröhlichkeit sich unmittelbar auf die Tänzer überträgt. Seine Bewegungen spiegeln bäuerlichen Alltag, wie Szenen auf dem Feld oder Markt. Da er zu den Paartänzen zählt, ist er auch voller lustig-neckender Interaktionen.

Ibo

Der Ibo ist ein sehr dynamischer Tanz, mit vielen Sprüngen. Besonders markant sind das ekstatische Wippen des Kopfes und die schnellen, schneidenden Armbewegungen, die symbolisch für das Durchtrennen der Ketten stehen, an die die Sklaven einst gefesselt gewesen sind.

Kongo

Koy

Der Koy zählt zu den Karnevalstänzen und hat daher keinen rituellen Kontext. Karneval wird in Haiti bunt und farbenprächtig gefeiert. Die Menschen tanzen und singen tagelang bis tief in die Nacht hinein auf den Straßen. Es ist eines der schönesten Feste des Landes.

Mayi

Nago

Der Nago ist ein stolzer. kriegerischer Tanz, der Ogou geweiht ist.

Parigol

Petwo

Hier seht ihr den Auszug aus einer Choreographie unserer letzten Schülerwerkstatt, die im wesentlichen auf Petwo-schritten basiert.

http://www.youtube.com/watch?v=vo6o7FtknH8&feature=player_embedded

Yanvalou

Der Yanvalou ist mit seinen fließenden, schlangengleichen Bewegungen einer der schönsten Tanzstile. Er ist verschiedenen Gottheiten geweiht, wie Erzuli Freda ( Geist der Liebe ), Agwe ( Geist des Meeres) und Damballa, der als kosmische Schlange eine ganz besondere Position im Vodou-Pantheos inne hat.

Yanvalou Maskaron

 

 

Der 12.Januar 2010

und die Nachricht über das schreckliche Erdbeben in Haiti waren für mich ein riesiger Schock. Ich trauere mit meinen haitianischen Freunden, die Schweres durchleben und ich bewundere sie um ihre Kraft, schon wieder so optimistisch in die Zukunft zu schauen.

Am 28.2.organisierte ich gemeinsam mit Birgit Bogner von artem und Kengy von KEM-Events in der Werkstatt der Kulturen eine Benefizveranstaltung für Haiti. Über 70 Künstler unterstützten das Projekt "Künstler für Haiti" . Herzlichen Dank an alle Helfer, Künstler, Sponsoren & Zuschauer!

Der Erlös der Veranstaltung geht an denVerein Haiti Care e.V., der u.a. eine Montessorie- Schule in Port-au-Prince betreut, die durch das Erdbeben zerstört wurde.

 

Hier ein kleiner Zusammenschnitt der Mitarbeiter von Radio Multikulti über den schönen Benefizabend:

http://www.youtube.com/watch?v=iFI6Xlo3C7c

 

 

Zsuzsa & Haiti

Im Frühjahr 2001 bereiste Zsuzsa zum ersten Mal Haiti und war sogleich vollkommen begeistert von der ausgefallenen und reichhaltigen Tanzkultur des kleinen Karibikstaates. In Port-au-Prince fand sie in Florencia Pierre eine ausgezeichnete Lehrerin, die nicht nur Tänzerin sondern auch Initiierte des Vodou ist. Durch sie erhielt Zsuzsa ihre tänzerische Basis im traditionellen Haitianischen Tanz. An ihrer Seite besuchte sie ihre ersten Zeremonien und lernte so Entscheidendes über die rituellen Hintergründe der Tänze. Heute nennt Zsuzsa Haiti, das sie jedes Jahr für mehrere Monate besucht, ihr Zuhause, spricht fließend kreolisch und nimmt Unterricht an den verschiedenen Schulen der Hauptstadt. Um den Vodou weiter zu erforschen, reist sie mittlerweile durch das ganze Land. Zu den besonders beeindruckenden Momenten zählt sie ihre Auftritte bei den Konzerten von RAM im legendären Hotel Olofson und die Reise zu einer der ältesten Vodoupriesterinnen des Landes in Haitis Norden an der Seite von Lolo, dem Leadsänger von Boukman Eksperyans. Im Jahr 2010 arbeitete sie für ein halbes Jahr als freie Mitarbeiterin im Ethnologischen Museum/ Berlin für die Ausstellung: Vodou. Kunst & Kult aus Haiti. Letzter Studienaufenthalt: September 2010.

Ihre haitianischen Erfahrungen verarbeitete sie tänzerisch in "Koté ou yé?" (Wo bist du?), einem Tanztheater, das die Geschichte einer besessenen Selbstsuche erzählt, in der das Ich durch ein scheinbar unendliches Labyrinth an Gefühlen reist. Die Grenzen zwischen diesseitiger und jenseitiger Welt brechen auf. Vodougeister erscheinen - hier jedoch nicht als bösartige Dämonen sondern vielmehr als Spiegel für das Dämonisch- Unbeseelte unserer Welt.

Über Zsuzsas ungewöhnlichen biographischen Werdegang und ihr Engagement für die haitianische Kultur wurde in den haitianischen Medien mehrfach berichtet. In Deutschland interwiewte sie W III, im Rahmen seiner Sendung "Akzente" ausführlich zum Thema. http://www.myspace.com/vodoudancer

mit FoFo (zweite von li) und meiner haitianischen Familie

Ein bis zwei Worte zum haitianischen Vodou

Es existieren noch immer zahlreiche klischeehafte Vorurteile gegenüber dem Vodou, die letztlich nichts mit den komplexen Inhalten dieser Religion gemein haben, die ich v. a. als eine Religion des gemeinsamen Tanzes und Gesanges erlebt habe, dies auf natürlich mitunter farbenprächtig und beeindruckend inszenierte Art und Weise.

An dieser Stelle ein kleiner Buchtipp:

Karen Mccarthy Brown, Mama Lola. V. in Brooklyn. Rotbuch Verlag. Hamburg.

Links

ein Hilfsprojekt fürHaiti mit viel viel Herz: http://www.haiticare.de/aktuell/index.php

die Homepage einer wunderbaren Tänzerin: www.label.at.tt

wichtige Informationen über Haiti findet Ihr hier: http://www.sakapfet.com/

http://www.radiomega.net/

Musik Musik Musik: http://www.radiosoleil.com/